Über die Dreieinigkeit

Gott existiert in einer heiligen und unvergleichbaren Dreieinigkeit (o. Trinität). Der eine wahre Gott existiert als drei unterschiedliche, von einander unterscheidbare, ewige und gleichwertige Personen – Vater, Sohn und Geist. Im Folgenden betrachten wir ausführlich jene Bibeltexte, durch die wir die Offenbarung von Gottes Dreieinigkeit erkennen können.

Das Begriff „Dreieinigkeit“ oder „Trinität“ muss nicht explizit in der Bibel sein, um wahr zu sein. Wenn die Bibel das Prinzip der Dreieinigkeit offensichtlich lehrt, dann kann ein Gegner dieser Lehre nicht argumentieren: „Der Begriff Dreieinigkeit ist nirgends in der Bibel, daher kann ich nicht glauben, dass Gott eine Dreieinigkeit ist.“

Außerdem betrachten wir auch jene Bibeltexte, die von Gegnern der Trinität angeführt werden. Eine gründliche Betrachtung dieser Texte wird uns ebenfalls bestätigen, dass die Gegner der Trinität oft keine Ahnung von Kontext und Grundtext besitzen.

GOTTHEIT DES VATERS

1Korinther 8:6
„So gibt es für uns doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir für ihn; und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind, und wir durch ihn.“

Johannes 6:27
„Wirkt nicht für die Speise, die vergänglich ist, sondern für die Speise, die bis ins ewige Leben bleibt, die der Sohn des Menschen euch geben wird; denn diesen hat Gott, der Vater, bestätigt!“

1Petrus 1:1-2
„Petrus, Apostel Jesu Christi, an die Fremdlinge […] die auserwählt sind gemäß der Vorsehung Gottes, des Vaters.“

Maleachi 2:10
„Haben wir nicht alle einen Vater? Hat uns nicht ein Gott erschaffen? “ 

Jene wenigen Beispiel aus der Bibel zeigen, dass dem Vater unmissverständlich die Gottheit zugeschrieben wird. Die wenigsten Menschen haben ein Problem das zu glauben. Vielmehr haben die Menschen Probleme zu glauben, dass neben dem Vater noch jemand sein kann, der Gott ist. Wenn die Bibel von einem monotheistischen Gott redet, dann meint sie das auch: es existiert nur ein einziger Gott, und kein Gott ist neben Gott. Doch die Bibel offenbart uns ebenso, dass der „eine wahre Gott“ nicht eine einzelne Person ist – sondern drei. Die folgenden Bibelstellen sollen demonstrieren, dass wir einem dreieinen Gott dienen – dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist – und sein Name ist Jahwe (JHWH). Es ist die Bibel, die den Namen auf alle drei Personen anwendet um zu zeigen, dass Jahwe nicht eine einzelne Person ist, sondern Jahwe ist der Name des einen wahren Gottes, der aus drei ewigen und gleichwertigen Personen besteht.

Das ist eine Offenbarung, die jegliche andere Offenbarungen übertrifft. Und sie ist nur aus diesem Grund so „verachtet“, weil wir Geschöpfe in der Schöpfung keine vergleichbare Realität kennen und nichts in der Natur und im Universum nehmen können, womit wir das dreieine Wesen Gottes vergleichen könnten.

GOTTHEIT DES SOHNES

Johannes 1:1
„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort (d.h. der Sohn – Joh 1:14) war Gott.“  

1Timotheus 3:16
„Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottesfurcht: Gott ist geoffenbart worden im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, gesehen von den Engeln, verkündigt unter den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.“

Johannes 20:28-29
„Und Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus spricht zu ihm: Thomas, du glaubst, weil du mich gesehen hast; glückselig sind, die nicht sehen und doch glauben!“ 

Thomas glaubt, dass Jesus „Herr“ (gr. ο κυριος) und „Gott“ (gr. ο θεος) ist, weil er Jesus gesehen hat. In dem griechischen Text benutzt Thomas vor beiden Worten – κυριος, θεος – den Artikel. Das ist die allgemeine Methode um zu sagen, dass Jesus nicht nur „ein“ Herr  und „ein“ Gott unter „vielen“ ist, sondern Jesus ist „der Herr“ und „der Gott“. Thomas sagt nicht, dass nur Jesus allein Herr und Gott ist, denn der Vater und der Heilige Geist tragen diese Titel ebenso.  Thomas drückt durch sein Bekenntnis aus, dass die Person Jesus Christus untrennbar zum Wesen des einen wahren Gottes gehört und kein „Untergott“ ist (wie die Zeugen Jehovas so gern behaupten), der irgendwo zwischen Gott und der Schöpfung steht.

Titus 2:11-13
„Denn die Gnade Gottes ist erschienen, die heilbringend ist für alle Menschen; sie nimmt uns in Zucht, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in der jetzigen Weltzeit, indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus.“

Römer 9:3-5
„Ich wünschte nämlich, selber von Christus verbannt zu sein für meine Brüder, meine Verwandten nach dem Fleisch, die Israeliten sind, denen die Sohnschaft und die Herrlichkeit und die Bündnisse gehören und die Gesetzgebung und der Gottesdienst und die Verheißungen; ihnen gehören auch die Väter an, und von ihnen stammt dem Fleisch nach der Christusder über alle ist, hochgelobter Gott in Ewigkeit. Amen!“ 

Kolosser 1:15-17
„Dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung ist. Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen; und er ist vor allem, und alles hat seinen Bestand in ihm.“

Philipper 2:5-8
„Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein; sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen; und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.“ 

Kolosser 2:9
„In ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig.“

Johannes 14:28
„Ihr habt gehört, dass ich euch sagte: Ich gehe hin, und ich komme zu euch! Wenn ihr mich lieb hättet, so würdet ihr euch freuen, dass ich gesagt habe: Ich gehe zum Vater; denn mein Vater ist größer als ich.“

Viele Menschen benutzen diesen Vers um zu beweisen, dass Jesus und der Vater nicht wesensgleich sein können, weil Jesus durch seine Aussage den Vater als den größeren von beiden darstellt. Allgemein entsteht bei dem Leser der Eindruck, der Ausdruck „er ist größer“ würde bestätigen, was z.B. von den Zeugen Jehovas und Muslime gelehrt wird. Doch nur ein oberflächliches Lesen führt zu der Schlussfolgerung, zu der häretische Gruppen gelangt sind. Der Ausdruck „der Vater ist größer (gr. meizon)“ setzt die Gottheit von Jesus nicht herab, denn das gr. meizon bezieht sich an dieser Stelle nicht auf den Vergleich des Wesen oder der Natur zwischen Vater und Sohn. Das der Sohn und der Vater wesensgleich sind, hat Jesus bereits früher klargestellt, auch wenn viele diese Wahrheit nicht ertragen konnten:

Joh 5:17-18
Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis jetzt, und ich wirke auch. Darum suchten die Juden nun noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen eigenen Vater nannte, womit er sich selbst Gott gleich machte.

Joh 10:30
Ich und der Vater sind eins.

Da die Juden wussten, dass es nur einen Gott gibt, erkannten sie die Aussagekraft der Worte von Jesus – nämlich dass er durch seine Aussagen beansprucht Gott zu sein:

Joh 10:32-33
Jesus antwortete ihnen: Viele gute Werke habe ich euch gezeigt von meinem Vater; um welches dieser Werke willen wollt ihr mich steinigen? Die Juden antworteten ihm und sprachen: Nicht wegen eines guten Werkes wollen wir dich steinigen, sondern wegen Gotteslästerung, und zwar weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu Gott machst!

Wenn das gr. meizon in tatsächlich auf einen Wesensunterschied hinweisen würde, ist Johannes der Täufer dann ein Übermensch, weil von ihm gesagt wurde, er sei größer als alle Propheten, die zuvor existierten und von Christus prophezeiten?

Mat 11:11
Unter denen, die von Frauen geboren sind, ist kein größerer (gr. meizon) aufgetreten als Johannes der Täufer; doch der Kleinste im Reich der Himmel ist größer (gr. meizon) als er.

Johannes war vom Wesen her identisch mit den all den alten Propheten. Johannes der Täufer war wesensgleich mit allen anderen Propheten. Johannes der Täufer war nicht sündloser als andere oder heiliger oder besser. Nur sein Privileg, Gott den Sohn sehen und anfassen zu können, machte ihn zu einem größeren Propheten. Jesus, nachdem Er sich willentlich und freiwillig seiner Privilegien als Gott (von Unabhängigkeit, Allwissenheit, Allgegenwart, Allmacht etc.) entäußert, entleert oder entledigt hat (Philipper 2:6-7), sprach Er korrekterweise von dem Vater als dem größeren solange Er in dem Zustand der Entäußerung, Entleerung oder Entledigung war. Jesus‘ Kraft war beschränkt als Mensch, also brauchte Er Nahrung und Ruhe. Dennoch war Er dem Vater gleich, denn die Person „unter“ dem Fleisch war das Wort, und dieses war nach Joh 1:1 Gott ! Daher erleben wir Jesus hungernd, schlafend und auch unwissend (Markus 13:32; Lukas 8:45). Diese Begrenzungen musste Er sich selbst auferlegen, da Er nur als (Gott-) MENSCH dem MENSCH-lichen Sünder (der Buße tut und an das Evangelium glaubt) Gottes Gerechtigkeit zuschreiben konnte, indem Er sich ihre Ungerechtigkeit zuschreiben und die Strafe (d.h. den Zorn Gottes) am Kreuz auferlegen ließ. Wer das nicht versteht ist verloren (2Korinther 4:3).

Hätte Jesus wirklich sagen wollen, der Vater ist dem Sohn überlegen und der Sohn ist dem Vater untergeordnet, dann hätte Jesus in Johannes 14:28 gesagt: „der Vater ist erhabener als ich“. Er hätte das gr. kreittōn verwendet, denn dieses Wort drückt qualitativen Unterschied in Wesen und Natur aus. Jesus ist definitiv kein Engel, denn Er ist erhabener als alle Engel, wie geschrieben steht in Hebräer 1:4:

[Jesus] ist umso viel erhabener (gr. kreittōn) geworden als die Engel.

Jesus ist auch kein Engel, zu dem Gott sprach: „Dich mache ich höher als alle anderen Engel!“, denn Gott hat soetwas nie zu einem Engel gesagt, wie wir in Hebräer 1:5 nachlesen können:

Zu welchem von den Engeln hat [der Vater] jemals gesagt: »Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt«?

Die Antwort: zu keinem! Und in den nächsten Versen (Hebräer 1:7-9) wird dem Sohn zweimal die Gottheit zugeschrieben.

7 Von den Engeln zwar sagt er: »Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen«;
8 aber von dem Sohn: »Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist ein Zepter des Rechts.
9 Du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl, mehr als deine Gefährten!«

Darüber hinaus zeigt der Autor des Hebräerbriefes, dass im Bezug auf die Schöpfung kein Unterschied gemacht wird zwischen Gott und Jesus. In Psalm 102:25-27 wird das Werk der Schöpfung Gott zugeschrieben:

25 Ich spreche: Mein Gott, nimm mich nicht hinweg in der Hälfte meiner Tage! Deine Jahre währen von Geschlecht zu Geschlecht.
26 Du hast vorzeiten die Erde gegründet, und die Himmel sind das Werk deiner Hände.
27 Sie werden vergehen, du aber bleibst; sie alle werden wie ein Kleid zerfallen, wie ein Gewand wirst du sie wechseln, und sie werden verschwinden.

In Hebräer 1:10 (wo aus Psalm 102:25-27 zitiert wird) schreibt der Autor das Werk der Schöpfung Jesus zu:

7 Von den Engeln zwar sagt er: »Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen«;
8 aber von dem Sohn: »Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist ein Zepter des Rechts.
9 Du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst; darum hat dich, Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl, mehr als deine Gefährten!«
10 Und: »Du, o Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind das Werk deiner Hände […]

Das Du und deiner in Vers 10 bezieht sich immernoch auf den Sohn, über den ab Vers 8 geredet wird. Deshalb dürfen wir richtigerweise schlussfolgern, dass Jesus wesensgleich mit Gott ist, da er selbst der Schöpfer ist. Nirgendwo wird gesagt, dass allein Jesus der Schöpfer ist, genausowenig wie irgendwo gesagt wird, dass allein der Vater der Schöpfer ist. Das AT und das NT bezeugen, dass Gott der alleinige Schöpfer ist. Von 1Mose an beginnend bis hin zur Offenbarung werden wir mit der Realität konfrontiert, dass es mehr als nur eine einzige Person gewesen sein muss, die die Schöpfung hervorbrachte.

Demnach ist Jesus ist kein „Untergott“ irgendwo zwischen Gott und der Schöpfung, sondern er ist Gott: eins in Wesen, Rang, Ehre und Herrlichkeit.

GOTTHEIT DES HEILIGEN GEISTES

a) Er ist eine Person

Matthäus 28,19
So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Zu behaupten, dass wir im Namen (oder durch die Autorität) des Vaters, des Sohnes und Elektrizität getauft werden, verletzt unseren gesunden Menschenverstand. Es sind deutlich drei Personen in diesem Vers enthalten. Mit 2.Kor 13,13, ähnlich wie bei Mt 28,19, haben wir einen in drei Teile geteilten Vers, der es verlangt, dass Gnade, Liebe und Gemeinschaft in gleicher Weise drei entsprechenden Personen zugeschrieben werden.

2.Korinther 13,13
Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! Amen.

Eine Person ist selbstexistent und hat Substanz, Vollständigkeit, Individualität und Rationalität. Allen drei Personen werden in 2.Kor 13,13 und Mt 28,19 diese Eigenschaften zugeschrieben. Dass auch der Heilige Geist eine Person innerhalb der Trinität ist, wird auch dadurch deutlich, dass Jesus Christus über ihn nicht so spricht, als sei er nur eine unpersönliche Kraft, sondern eine wirkliche Person, die ihn vertritt.

Johannes 16,12-14
Noch vieles hätte ich euch zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er nehmen und euch verkündigen.

Jesus verwendet männliche Pronomen hinsichtlich des Heiligen Geistes ungeachtet der Tatsache, dass „Geist“ (gr. pneuma) ein sächliches Substantiv ist, vor dem ein Pronomen in der Regel immer sächlich ist. Das Wort „Auto“ zum Beispiel ist ebenso sächlich in unserer Sprache und wir setzen vor dem Substantiv stets das sächliche Pronomen „das“ und keineswegs ein männliches Pronomen (der) oder ein weibliches (die). Aber Christus benutzte ganz bewusst diese Ausdrucksweise, weil er dadurch unsere Aufmerksamkeit erregt, um deutlich zu machen, dass der Heilige Geist eine Person ist.

Johannes 14,16
Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch bleibt in Ewigkeit.

Jesus sandte einen anderen Beistand. Das Wort „anderen“ ist in Griechisch allos und bedeutet „ein anderer von gleicher Art.“ Selbst wenn du es ablehnst, dass Jesus Gott ist, ein anderer von gleicher Art wie Jesus muss ebenso eine Person sein.

b) Er ist Gott

Petrus nennt ihn Gott:

Apostelgeschichte 5,3-4: Ananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, sodass du den Heiligen Geist belogen hast u…Du hast nicht Menschen belogen, sondern Gott.

Paulus nennt ihn Gott:

1.Korinther 3,16: Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid, und dass der Geist Gottes in euch wohnt?

1.Korinther 6,19: Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört

So wie Christus „Herr“ genannt wird, so auch der Heilige Geist:

2.Korinther 3,17-18: Der Herr aber ist der Geist.

Er besitzt die gleichen Eigenschaften wie Gott:

in Hebräer 9,14 sehen wir seine Ewigkeit: … wie viel mehr wird das Blut des Christus, der sich selbst durch den ewigen Geist als ein makelloses Opfer Gott dargebracht hat…

in Psalm 139,7 sehen wir seine Allgegenwart: Wo sollte ich hingehen vor deinem Geist, und wo sollte ich hinfliehen vor deinem Angesicht?

in 1.Korinther 2,10-11 sehen wir seine Allwissenheit: der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes. Denn wer von den Menschen kennt die [Gedanken] des Menschen als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So kennt auch niemand die [Gedanken] Gottes als nur der Geist Gottes.

Die Gottheit des Heiligen Geistes wird auch daran erkannt, wenn man betrachtet, zu was er imstande ist. Wenn wir von 1.Mose bis zur Offenbarung gelesen haben, dann haben wir eine eindrucksvolle Präsentation der Allmacht des Heiligen Geistes. Was auch immer der Vater und der Sohn tun, dies kann auch der Heilige Geist. Er steht ihnen in nichts nach. Die Gottheit des Heiligen Geistes ist also keine Lehre, die sich lediglich auf wenige Verse aus dem NT stützt, denn seine Gottheit wird sowohl im AT als auch NT so deutlich, dass man schon leugnen muss, was man gelesen hat, um zu glauben, dass der Heilige Geist nicht Gott sein kann.

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