Prinzipien zur Auslegung

„Die unfehlbare Richtlinie für die Auslegung der Schrift ist die Schrift selbst. Wenn es eine Frage über den wahren und vollen Sinn einer Schriftstelle gibt (der nicht vielfältig, sondern eindeutig ist), muss er anhand anderer Schriftstellen, die den Sinn deutlicher zeigen, untersucht werden (vgl. 2Pet 1:20-21;  Apg 15:15-16).“
Auszug aus dem baptistischen Glaubensbekenntnis von 1689

Uns muss bewusst werden, dass (1) wir selbst und (2) unsere Ansichten und (3) unsere Überzeugungen größtenteils nur das Produkt der Kultur sind, die uns umgibt und in der wir aufgezogen wurden. Jeder Mensch ist in einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort geboren und aufgezogen worden. Jeder Mensch ist mit einer bestimmten Art von Christentum, das ihn umgibt, aufgewachsen. Und er wird von allem was ihn umgibt in hohem Maße beeinflusst. Unsere Kleidung und unser Äußeres, einfach alles an uns veranschaulicht, dass wir Kinder unserer Kultur sind. Aber es geht um noch mehr, als nur das Materielle. Wir sind ebenfalls Kinder unserer geistlichen Kultur. Wir leben in der einer Zeit der Postmoderne[1], also einer Zeit, in der alles relativ ist und wo es nicht viele Normen gibt. In dieser Zeit scheint der Mensch der Mittelpunkt von allem zu sein – nicht nur in der Welt, sondern auch in den christlichen Gemeinden, in denen alles, was getan wird, für dich getan wird. Kinder, die christliche Eltern haben, werden in einer christlichen Kultur aufgezogen, die das Evangelium von Jesus Christus genommen und es auf vier kleine geistlichen Gesetze reduziert hat, so dass man überaus willkommen ist im Königreich Gottes, wenn man diese akzeptiert. Es ist gewissermaßen so, dass wir in einer Zeit voll mit geistlichen Betrügereien und Irrlehren aufgezogen wurden, wo Klischees[2] und Floskeln mehr Kraft und Einfluss auf die Überzeugung und Gesinnung eines Menschen haben, als das von Gott inspirierte geschriebene Wort – die Heilige Schrift.

Zu keiner Zeit gab es einen derart deutlichen und direkten Angriff auf die Wahrheit Gottes, die in der Heiligen Schrift niedergeschrieben wurde. Bevor wir uns irgendeiner biblischen Wahrheit nähern, müssen wir verstehen, dass wir jede biblische Wahrheit durch die Brille kultureller Einflüsse betrachten. Um biblische Wahrheit erkennen zu können, müssen wir uns der kulturellen Einflüsse bewusst werden, so dass wir sie wie eine Brille ablegen können. Dann wird es uns möglich sein, göttliche Wahrheit so zu erkennen, wie sie Apostel Paulus oder die Christen in der darauffolgenden Generation erkannt haben.

„Den entscheidenden Schritt auf dem Wege zur Zerstörung der christlichen Basis der Kultur erblickt Francis A. Schaeffer in dem antichristlichen Charakter der Aufklärungsepoche, stehen doch die zentralen Ideen jener Zeit in scharfer Antithese zum Christentum: die Leugnung des Übernatürlichen, der Glaube an die Autonomie der menschlichen Vernunft, die Ablehnung von Sündenfall, Gottheit Jesu Christi und seiner Auferstehung, die Auffassung von der Fähigkeit des Menschen, sich selbst zu vervollkommnen und die Zerstörung der Glaubwürdigkeit der Bibel durch die menschliche Kritik.“[3]

Nach „The Oxford Dictionary of the Christian Church“ verbindet die Aufklärung „den Widerstand gegen alle übernatürliche Religion und den Glauben an die allumfassende Fähigkeit der menschlichen Vernunft mit einem großen Verlangen, das Wohl aller Menschen in diesem Leben voranzutreiben. Die meisten ihrer Vertreter verwarfen das christliche Dogma und waren sowohl dem Katholizismus als auch der protestantischen Orthodoxie feindlich gesonnen, denn sie sahen diese beiden Richtungen als Mächte geistiger Blindheit an, die der Menschheit ihre rationalen Fähigkeiten raubten. Ihr fundamentaler Glaube an das Gute im Menschen machte die Vertreter der Aufklärung blind für die Tatsache der Sünde und brachte einen unbekümmerten Optimismus und einen absoluten Glauben an die menschliche Gesellschaft mit sich, wenn erst einmal die Prinzipien eines aufgeklärten Verstandes erkannt werden würden. Der Geist der Aufklärung drang tief in den deutschen Protestantismus des 19. Jahrhunderts ein, zersetzte den Glauben an die Autorität der Bibel und förderte auf der einen Seite die Bibelkritik und auf der anderen Seite einen emotionalen Pietismus.[4]

Weiter sagt Schaeffer, dass die „vorrangigen Themen der Aufklärung bilden einen vollkommenen Gegensatz zur christlichen Wahrheit. Die Aufklärung hielt sich an das grundsätzlich Gute der menschlichen Natur und glaubte an die Vervollkommnungsfähigkeit der menschlichen Gesellschaft. Als diese Vorstellungen gegen Ende des 19. Jahrhunderts die USA erreichten, waren sie schon tief in den deutschen Protestantismus eingedrungen und zersetzten durch die Textkritik den Glauben an die Bibel.“[5]

Es gibt mittlerweile unzählige christliche Denominationen (z.B. Katholiken, Anglikaner, Protestanten, Baptisten, Methodisten, Pietisten, Evangelikale, Pfingstler, Charismatiker und andere denominationslose Gruppen usw.) und jede Denomination selbst ist noch mal in verschiedene Gruppierungen unterteilt. Jede Denomination unterscheidet sich dabei von einer anderen durch die „Interpretation“ des selben Buches, nämlich der Heiligen Schrift.

Es gibt Lehren, die von der einen Denomination als biblisch gelehrt werden, während sie von anderen Denominationen als vollkommen unbiblisch abgelehnt werden. Die Lehre von z.B. der Dreieinigkeit Gottes wird von den meisten Pfingstgemeinden akzeptiert und gelehrt, während jedoch die „Vereinigte Pfingstgemeinden International“ die Lehre der Trinität vollkommen als unbiblisch ablehnt. So wird sichtbar, dass die Interpretation der Schrift Schwierigkeiten mit sich bringt, deren man sich bewusst sein muss. Neben eindeutigen und leicht verständlichen Aussagen enthält die Schrift auch unklare und dunkle Aussagen, die man nicht so ohne weiteres richtig verstehen kann. Selbst ein Apostel Petrus musste sich folgendes eingestehen:

2Pet 3:15-16
15 Und seht die Langmut unseres Herrn als [eure] Rettung an, wie auch unser geliebter Bruder Paulus euch geschrieben hat nach der ihm gegebenen Weisheit,
16 so wie auch in allen Briefen, wo er von diesen Dingen spricht. In ihnen ist manches schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Ungefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben.

Es wird also immer Dinge geben, die schwer zu verstehen sind für Unwissende und Ungelehrte. Aber diese Dinge können verstanden werden (dafür sind Voraussetzungen notwendig). Es spielen dabei genau die Faktoren eine Rolle, denen man heute bloß keine Beachtung mehr schenkt. Nachdem die völlig unbiblische „kalte Theologie“ seit dem 19.Jahrhundert in Deutschland die christlichen Kreise überflutet hat, kamen viele an den Punkt wo sie sagten: „Schluss jetzt mit dieser kalten toten Theologie. Wir brauchen keine Theologie sondern einfach nur Jesus der alles lebendig macht!“. Menschen begannen als Gegenreaktion auf die kühle Theologie aus Deutschland (die ihren Ursprung in Tübingen hatte) ihren Glauben von theologischen Elementen zu befreien und entfernten sich von theologischen Äußerungen und Wahrheiten. Anstößige Worte wurden in angenehmere Begriffe umgewandelt. Schließlich wollte man einen lebendigen Glauben und nicht diese kalte Theologie. Hundert Jahre später erkannten wir die Früchte der Haltung, dass man keine Theologie brauche, sondern allein Jesus. Nun haben wir unzählige Gemeinden und Gläubige, denen der Glaube etwas Trockenes und Lebloses geworden ist. Überall sehnt man sich nach dem Geheimnis (dass aus dem trockenen leblosen Glaubensalltag einen lebendigen Glauben werden lässt, der den Gläubigen begeistert und motiviert dem Herrn aller Herren auf seinem Weg nachzufolgen), aber man findet es nicht. Dies hatte zur Folge (vorausgesetzt man kennt sich ein wenig in der Geschichte der letzten 100 Jahre aus), dass die christlichen Kreise genau in diesen letzten 100 Jahren wie trockene Schwämme verhalten haben und sämtliche kulturelle und ökumenische Einflüsse (z.B. Humanismus, Pragmatismus, Hedonismus usw.) in sich aufgenommen haben. Würde man diese Schwämme heute ausringen, käme nicht wirklich neutestamentliches Christentum heraus, sondern nur all das, was wir um uns herum in der Welt vorfinden – den Zeitgeist dieser Welt. Der vorherrschende Zeitgeist soll daher an dieser Stelle kurz angeschnitten und erläutert werden:

1.HUMANISMUS

Wir leben in einer Zeit, in der unsere Kultur die Auffassung des Humanismus vertritt „der Mensch ist das Maß aller Dinge“[6]. Der Mensch hat sich selbst zu der Überzeugung gebracht, er brauche weder die Aufklärung und Erklärung durch Quellen, die menschliche Fähigkeiten und Erkenntnisse übersteigen. Die Heilige Schrift ist so eine Quelle, die man für Zwecke der Aufklärung und Erklärung schon seit einem Jahrhundert fast vollständig verbannt hat. Dass dies der Fall ist in der Gesellschaft und vor allem in den christlichen Gemeinden, beweist die Art und Weise, wie man Weltanschauung (mit all ihren komplizierten Einzelheiten) darzustellen versucht. Der Mensch bedient sich nicht länger dem von seinem Schöpfer gegebenem Hilfsmittel (die Heilige Schrift), um den Zustand, in dem sich diese Welt befindet, zu verstehen und zu erklären. Anstatt das der Mensch sich der Heiligen Schrift bemächtigt, stützt er sich nur noch auf seine begrenzten Fähigkeiten, die Probleme dieser Welt nachfolgenden Generationen zu erklären. Dieses macht die Definition von Humanismus deutlich. Humanismus verkörpert die „Ablehnung aller Mächte oder moralischen Werte, die der Menschheit übergeordnet sind. Humanismus verkörpert die Ablehnung von Glaubensüberzeugungen oder Religion aufgrund der Ansicht, die Weiterentwicklung der Menschheit wird durch eigene Leistungen und Anstrengungen ermöglicht. Humanismus ist eine philosophische Haltung, welche, im Gegensatz zur Autorität der Kirche, die Selbstständigkeit des menschlichen Verstandes in den Vordergrund stellt. Humanismus interessiert sich [hauptsächlich] für den Wohlstand oder das Wohlergehen des Menschen!“.[7]

Die Bibel warnt vor Humanismus

Apostel Paulus warnte indirekt vor dem heutigen Humanismus: „Habt Acht, dass euch niemand beraubt durch die Philosophie und leeren Betrug, gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den Grundsätzen der Welt und nicht Christus gemäß, denn in Ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig und ihr seid zur Fülle gebracht in Ihm, der das Haupt jeder Herrschaft und Gewalt ist.“ (Kol 2:8-10). Die Lebensfülle, von der der Humanismus so oft redet, finden wir nicht in der Konzentration auf die Bedürfnisse und Ansichten des Menschen, sondern allein nur in Christus. Das bedeutet in seinem stellvertretenden Tod am Kreuz, in der Rechtfertigung von Sünde, in der Umgestaltung in das Ebenbild des Sohnes Gottes, in dem aus der Wiedergeburt heraus ermöglichtem Gehorsam zu Gottes Wort und seinen Geboten, in dem Bestaunen von Gottes Weisheit, Gerechtigkeit und Größe. In Christus ist jeder einzelne von Gottes Geist wiedergeborene Gläubige „eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!“ (2Kor 5:17). Aber das alles finden wir wohlgemerkt nur in Ihm, und nicht in den Philosophien.

Auch Jesus Christus warnte ausdrücklich vor Humanismus: „Und er fing an, sie zu lehren, der Sohn des Menschen müsse viel leiden und von den Ältesten und den obersten Priestern und Schriftgelehrten verworfen und getötet werden und nach drei Tagen wieder auferstehen. Und er redete das Wort ganz offen. Da nahm Petrus ihn beiseite und fing an, ihm zu wehren. Er aber wandte sich um und sah seine Jünger an und ermahnte den Petrus ernstlich und sprach: Weiche von mir, Satan! Denn du denkst nicht göttlich, sondern menschlich!“ (Mk 8:31-33). Eine genauere Übersetzung der Worte des Herrn zu Petrus wäre: „Weiche von mir, Satan! Denn du richtest deine Gesinnung nicht auf [den Willen von] Gott, sondern auf [den Willen des] Menschen“. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass der Herr Jesus sich sofort mit gewaltiger Strenge und Aufgebrachtheit an die Menschen wendet, die sich um Ihn herum versammelte: „Und er rief die Volksmenge samt seinen Jüngern zu sich und sprach zu ihnen: Wer mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach! Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird es retten.“ (Mk 8:34-35). Solch eine Aussage, wie die des Herrn Jesus, dass man sich selbst verleugnen muss, um von Gott angenommen zu werden, ist ein Skandal in diesem Zeitalter, in dem sich alles nur um das Glück und die Zufriedenheit des Menschen dreht.

Griechische Philosophie in theologischen Seminaren

Warum sehen wir in christlichen Kreisen eher den Einfluss der Aussagen griechischer Philosophie anstatt der Aussagen der Heiligen Schrift? Jemand erinnerte sich einmal an einen Tag in seinem Seminar: „Ich erinnere mich noch daran, dass vor vielen Jahren, als ich noch auf dem Seminar gewesen bin, ein Professor den Raum betrat und damit begann, Bilder von Fußabdrücken an die Tafel zu zeichnen. Nachdem er sie quer über die Tafel gezeichnet hatte, drehte er sich zu uns und sagte nur dies: Aristoteles läuft durch die Hallen dieser Einrichtung. Nehmt euch in Acht, denn ich höre seine Schritte deutlicher als die des Apostels Paulus und der Gruppe inspirierter Männer (die mit ihm waren) und erst recht als die des Herrn Jesus Christus selbst.“

Die Priorität des Glücklichseins

Ich glaube, dass von allem philosophischen Gestank Humanismus der tödlichste und katastrophalste Gestank ist, der jemals durch das Lüftungsgitter über der Hölle herausgekrochen ist. Es widerspricht so vollständig und vollkommen dem Christentum. Leider wird das nur selten erkannt. Ich fürchte, Humanismus ist so raffiniert, dass es sich fast überall unbemerkt verbreitet. Der Kern des Humanismus ist der philosophische Grundsatz, dass der Sinn des Lebens das Glücklichsein des Menschen ist. Dieser Grundsatz wurde derart mit evangelikalen Begriffen und biblischen Lehren eingewickelt, so dass Gott im Himmel für das Glück des Menschen regiert, Jesus Christus um des Glückes des Menschen willen Fleisch wurde, Engel nur für das Glück des Menschen existieren und alles existiert nur für das Glück des Menschen. Und das ist unbiblisch! Aber beabsichtigt denn Gott etwa nicht, dass der Mensch glücklich sein soll? Die Antwort ist: Ja, und zwar nur als Nebensache, aber nicht als Hauptsache.[8]

2.PRAGMATISMUS

„Pragmatismus ist die Behauptung, Bedeutung und Wert einer Sache werden durch ihre praktischen Konsequenzen bestimmt. Er ist nahe verwandt mit dem Utilitarismus, dem Glauben, dass alles, was nützt, auch gut ist. Für einen Pragmatiker und Utilitaristen ist jede Technik oder jede Methode gut, wenn sie nur den gewünschten Erfolg hat. Wenn’s nicht funktioniert, muss die Sache schlecht sein. Geistliche und biblische Wahrheiten lassen sich nicht dadurch bestimmen, ob sie »funktionieren« oder nicht. Wir wissen zum Beispiel aus der Bibel, dass das Evangelium oftmals keinen positiven Widerhall erzeugt (1Kor 1:22; 2:14).  Andererseits können satanische Lügen und Verführungen äußerst effektvoll sein (Mat 24:23; 24:2; 2Kor 4:3-4). Die Reaktion der Mehrheit ist kein Beweis für Echtheit (Mat 7:13-14), und Erfolg ist kein Maß für Vertrauenswürdigkeit (Hi 12:6).“[9]

„Ich möchte eure Aufmerksamkeit auf die Tatsache lenken, dass die vorherrschende Philosophie unserer Tage Pragmatismus ist. Pragmatismus bedeutet, wenn es funktioniert, ist es richtig und wenn es Erfolg hat, ist es gut. Und der Prüfstein für alle Methoden, Prinzipien, Wahrheiten und sogenannten Lehren ist: Funktioniert es? Laut dem Pragmatismus sind die größten Versager aller Zeiten einige Männer, die Gott am meisten geehrt hat. Noah: obwohl er ein wirklich guter Schiffbauer war, war seine eigentliche Berufung nicht Schiffbau, sondern die Verkündigung. Er war ein schrecklicher Versager als Verkündiger, denn nur seine Frau, seine drei Kinder und deren Frauen waren alle, die gerettet werden konnten. Sieben Bekehrte in 120 Jahren kann man kaum als effektiv bezeichnen. Jeremia: er war ein sehr effektiver Verkündiger, aber sehr uneffektiv, was die Ergebnisse betrifft. Wenn man statistisch messen würde, wie effektiv Jeremia war, wäre er eine große Null. Wir sehen, dass er bei dem Volk und bei den Königen den Kürzeren zog und auch die amtlichen Gesellschaften stimmten gegen ihn und wollten nichts mehr mit ihm zu tun haben. Der einzige, den er anscheinend zufriedenstellen konnte, war Gott. Ansonsten war er ein eindeutiger Versager. Jesus Christus: er war gemäß allen Maßstäben ein Versager. Er schaffte es nicht eine Kirche oder eine Denomination zu organisieren. Er schaffte es nicht eine Schule zu bauen. Er schaffte es nicht eine Missionsgesellschaft zu gründen. Er schaffte es nicht einmal ein Buch zu schreiben und zu drucken. Unser Herr predigte drei Jahre lang, heilte Tausende, gab Tausenden Essen. Am Ende waren es nur 120 bis 500 Menschen, denen er sich nach seiner Auferstehung offenbaren konnte. Und an dem Tag, an dem er gefangengenommen wurde, sagte einer seiner Jünger: „Wenn alle anderen dich verlassen, ich bin bereit, für dich zu sterben.“ Er sah diesen an und sagte: „Petrus, du kennst dein eigenes Herz nicht. Du wirst mich, noch bevor der Hahn an diesem Morgen kräht, dreimal verleugnen.“ Bei seiner Festnahme verließen ihn alle Jünger und flohen. Unser Herr war nach all unseren Maßstäben ein einziger Reinfall.“[10]

3.HEDONISMUS

Das Wort „Hedonismus“ leitet sich von dem griechischen Wort hedone (Freude, Vergnügen, Lust) ab. Der griechische Philosoph Aristippos von Kyrene gilt als der Begründer des Hedonismus. „Der Hedonismus, die Lustlehre, bezeichnet die ethische Lehre, nach der das Streben nach Lust und Genuss und die Vermeidung von Schmerz das eigentliche Motiv und das höchste Ziel des menschlichen Handelns seien. Der Hedonismus ist eine Modifikation des Eudämonismus.“ Der Eudämonismus ist eine philosophische Lehre aus dem Bereich der Ethik, die das Glück, das gelingende oder das schöne Leben als Ziel allen Strebens betrachtet. Eudämonisten bewerten Lebensqualität nach objektiven Elementen (wie z. B. Erfolg beim Erreichen bestimmter Ziele) und interessieren sich für das subjektive Glücksempfinden.

A.W. Tozer schreibt: „Das selbstsüchtige Begehren, glücklich zu sein, ist genauso sündig wie jedes andere selbstsüchtige Begehren, weil seine Wurzeln im Fleisch liegen, das niemals vor Gott bestehen kann! Die Menschen entschuldigen immer häufiger jede Art von Unrecht mit der Ausrede, sie versuchten »nur ein wenig Glück zu erreichen«. Das ist der missverstandene Hedonismus der alten Griechen, angepasst an das tägliche Leben des zwanzigsten Jahrhunderts. Alles entspringt dem schrecklichen Missverständnis über uns selbst und über unseren wahren moralischen Zustand. Ein Mensch, der sich wirklich selbst kennt, kann nicht an sein Recht auf Glück glauben. Ein kurzer Blick in sein eigenes Herz wird ihn augenblicklich desillusionieren, so dass er sich zur Ordnung ruft und Gottes Urteil über sich für gerecht hält. Die Lehre von dem unveräußerlichen Recht des Menschen auf Glück ist antigöttlich und antichristlich, und dass man solche Lehre weitgehend in der Gesellschaft akzeptiert, verrät uns eine Menge über diese Gesellschaft.“[11]

A.W. Tozer schreibt: „Die Annahme, die Menschen seien geboren, »um glücklich zu sein«, wird in der heutigen Gesellschaft von kaum einem in Frage gestellt, und die Auswirkungen dieses modernen Hedonismus spürt man auch im Volk Gottes. Das christliche Evangelium wird nur allzu oft als Mittel zum Glücklichsein, zu Herzensfrieden und Sicherheit angepriesen. Es gibt sogar solche, die die Bibel zum »Relaxen« benutzen, so, als sei sie eine Droge. Wie falsch das ist, kann man leicht entdecken, wenn man das Neue Testament einmal ganz und unter ernstem Nachdenken liest. Dort liegt der Nachdruck nicht auf Glück, sondern auf Heiligkeit. Gott interessiert sich mehr für den Zustand der menschlichen Herzen als für den ihrer Gefühle. Ohne Zweifel bringt der Wille Gottes denen, die gehorsam sind, am Ende Freude; aber die wichtigste Angelegenheit ist nicht, wie glücklich wir sind, sondern wie heilig! Für alle, die das Gesagte ernst nehmen, habe ich einen Vorschlag: Gehe zu Gott und verschaffe dir Klarheit. Sage Ihm, du wollest gern heilig sein, koste es, was es wolle; und bitte Ihn niemals, dir mehr Freude als Heiligkeit zu geben! Sei sicher, du wirst am Ende genauso froh sein, wie du heilig bist; aber im Augenblick richte dein ganzes Verlangen darauf, Gott zu dienen und Christus ähnlich zu werden!“.[12]

ZUSAMMENFASSUNG

„Wenn sich die Evangelikalen wirklich von ihrem Glauben leiten ließen, stünden sie an vorderster Front gegen den säkularen Zeitgeist. Es wird die Anklage erhoben, dass manche Evangelikale sich zwar Evangelikale nennen, es im Grunde aber gar nicht sind, weil sie durch Anpassung die Kraft der göttlichen und biblischen Wahrheit abschwächen. Die Ursache hierfür sei die mangelnde Bereitschaft zur Konfrontation, die Folge davon ist Anpassung an den Zeitgeist. So wird das Wort Gottes durch die Kritik des Zeitgeistes unterworfen, anstatt die Gesellschaft und Kultur durch die Bibel in Frage zu stellen. Nicht mehr die Schrift, sondern die religiöse Erfahrung mit Gott wird die Entscheidungsinstanz für das Glaubensleben. Die Frage nach der Glaubwürdigkeit und Autorität der Aussagen der Heiligen Schrift wird dabei als nebensächlich abgetan, die Hauptsache für den Gläubigen sei die undogmatische (d.h. nicht auf Lehre aufbauende) Begegnung mit Jesus. Dabei wird unsere Kultur zum Maßstab der Bibelauslegung.“[13]

Die Schrift selbst sagt, was lebendiger Glaube ist (nämlich unvermischt so Gott ihn überlieferte):

Jud 1:3
Geliebte, da es mir ein großes Anliegen ist, euch von dem gemeinsamen Heil zu schreiben, hielt ich es für notwendig, euch mit der Ermahnung zu schreiben, dass ihr für den Glauben kämpft, der den Heiligen ein für allemal überliefert worden ist.

Lebendiger Glaube ist also der Glaube „der den Heiligen ein für allemal überliefert worden ist“. Jesus sagte einmal etwas über lebendigen Glauben, was Menschen heute kaum noch beachten:

Joh 7:38
Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.

Joh 8:31-32
31 Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger,
32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!

Der neutestamentliche Glaube wird (1) durch die Schrift und (2) aus den Worten unseres Herrn und seinen Aposteln definiert. Auf was basiert lebendiger neutestamentlicher Glaube? Auf der Schrift! Warum die Schrift? Weil die Schrift untrennbar mit dem Herrn Jesus Christus verbunden ist. Beide werden als „das Wort Gottes“ genannt.

Es gibt seit 200 Jahren eine bibelkritische Bewegung unter den Theologen, die sich nicht mehr darum kümmert, den ein für allemal überlieferten Glauben zu erkennen, sondern sie versucht einen christlichen Glauben zu schaffen, der in den Augen der ganzen Welt angenehm und unanstößig ist. Doch biblischer Glaube kann der Welt nicht gefallen, weil alles, wofür dieser Glaube steht, das Gegenteil von dem ist, wofür die Welt steht. Deswegen wird all das Anstößige im Evangelium wird weggelassen und nur angenehme Wahrheiten werden betont. Dabei sagt die Schrift, dass das Evangelium ein „Anstoß, Ärgernis“ und etwas „törichtes, lächerliches“ (vgl. 1Kor 1:23) ist und für Sünder immer sein wird, die nicht wahr haben wollen, dass sie das sind, was die Schrift über sie sagt.

Wir haben Massen von „Christen“, denen die Erforschung der Schrift nicht mehr notwendig und wichtig erscheint um Gott kennenzulernen. Sie denken, Gott offenbart sich auch ohne sein Wort durch gefühlsbetonte Zeiten im Gebet. Seitdem ich Zeit habe, die Schrift zu studieren (und nicht nur zu lesen) und das Zeugnis der Schrift über Gott und den Menschen mehr und mehr verstehe, sehe ich auch, wie sehr ich diese Erkenntnisse in meinem Gebetsleben brauch. Die theologischen Erkenntnisse über Gott selbst und sein Zeugnis über den Sünde, Gerechtigkeit und Gericht reißen mein Herz in Stücke und lassen mich derart mit Leidenschaft erfüllt sein, so dass mir niemand zureden muss, Gott zu suchen. Die lebendig gewordene Wahrheit der Schrift ist Motivation genug. Man wollte Hiob in seinem Leiden trösten, aber das eine, was sein ganzes Leben verändernde, war eine Offenbarung über die Größe, Herrlichkeit, Allmacht und Weisheit und Eigenschaften Gottes. Aber da sind die „Christen“, die darüber nichts hören wollen. Sie wollen all die theologischen Dinge über die Eigenschaften Gottes nicht hören, sondern sie wollen einfach nur Jesus. Was sie damit wirklich sagen wollen, ist, dass sie die Segnungen des Herrn Jesus haben möchten ohne Ihn kennen zu lernen.

4.DER KONTEXT

Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass nichts effektiver ist um Irrlehren die Tür zu öffnen, als die Nichtbeachtung des Kontextes. Jemand sagte einmal: „A text without context is a pretext for a prooftext!“, was so viel heißt wie: „Ein Text ohne Kontext ist ein Vorwand für einen Beweistext!“. Mit einem Beweistext meint man einen schriftlichen Beweis für die Bestätigung einer Lehre.

Unter Kontext verstehen wir also alle die Teile, die sich um ein Zitat herum befinden. Am einfachsten verändert man die Bedeutung eines Satzes oder eines einzelnen zitierten Verses, indem man den Satz oder den Vers ohne seinen natürlichen Kontext präsentiert und zitiert (wir nennen diese Vorgehensweise „aus dem Kontext reißen“). Das Wort „Kontext“ selbst kommt von dem lateinischen contextus (von lat. con = „zusammen“ + texere = „verflechten, verweben“) und bedeutet „zusammensetzen, zusammenfügen“. Genauso wie mehrere Stränge bei dem Flechten in ein einziges Geflecht verarbeitet werden, so bekommt ein bestimmter Satz seine einzige und wahre Bedeutung nur durch das Zusammenflechten mit den Sätzen, die dem Satz vorausgehen und nachfolgen.

John Wesley (1703-1791) zeigt uns diese Wahrheit in Bezug auf die Interpretation der Heiligen Schrift, wenn er schreibt:

„Die Heilige Schrift kann so verdreht werden, dass sie nur zum Zwecke eigener Interessen dient. Jeder Text wird sehr leicht in seiner wahren Bedeutung verändert, wenn man ihn ohne die Verse davor und danach zitiert. Dadurch scheint es, ein Text habe nur eine bestimmte Bedeutung, wenn aber die Bedeutung durch das Berücksichtigen der vorangehenden und nachfolgenden Verse verständlich wird, kann der einzeln zitierte Text in Wirklichkeit direkt das Gegenteil von dem bedeuten, was man ursprünglich angenommen hat.“

Ich möchte die Bedeutsamkeit des Kontextes einer Aussage anhand eines Beispieles veranschaulichen:

DER POLYTHEISMUS DER MORMONEN

Unter Polytheismus versteht man zunächst den Glauben an viele Götter, so wie es einst die Römer und Griechen praktizierten. Der mormonische Polytheismus ist jedoch anderer Natur. Die Mormonen verehren nur einen Gott, glauben aber, dass es neben diesem noch viele andere gibt, die wie er, erhöhte Menschen sind. Demnach war auch Gott selbst einmal ein Mensch, der durch Lernen, Prüfung und Wachstum zu einem Gott herangereift ist. Joseph Smith, der Begründer der Mormonen, lehrte in seiner berühmten King Follet Ansprache folgendes:

„Gott selbst war einmal, wie wir jetzt sind, und ist ein erhöhter Mensch und sitzt erhöht im Himmel. Das ist das große Geheimnis. Wenn der Schleier heute durchtrennt werden würde und der große Gott, der diese Welt in seiner Umlaufbahn hält und der alle Welten und alle Dinge durch seiner Macht aufrechterhält, sich sichtbar machen würde – ich sage, wenn ihr ihn heute sehen könntet – würdet ihr ihn in menschlicher Form sehen, wie ihr selbst, in ganzer Person, Abbild und Form wie ein Mensch. Denn Adam wurde genau in dieser Weise als Abbild und Gott ähnlich erschaffen, und empfing Anweisungen, lief, sprach und unterhielt sich mit ihm, wie ein Mensch mit dem anderen redet und kommuniziert.“

In derselben Rede sagte Joseph Smith noch:

„Ich werde euch sagen, wie Gott zu Gott wurde. Wir haben uns vorgestellt und angenommen, dass Er von jeher war. Ich werde diese Idee widerlegen und den Schleier hinfort nehmen, damit ihr sehen könnt. Er war einst ein Mensch wie wir. Ja, der Gott selbst, unser aller Vater, wohnte auf einer Erde, wie es auch Jesus Christus tat; und ich werde es euch aus der Bibel zeigen.“

Betrachten wir nun den Beweistext von Joseph Smith, durch den er seinen Polytheismus in der Schrift bestätigt sieht:

1Kor 8:5
„…wie es ja wirklich viele Götter und viele Herren gibt…“

Man könnte annehmen, die Schrift lehrt wirklich den Polytheismus. Wer den direkten Kontext des Zitates aus 1Kor 8:5 nicht beachtet, wird nicht erkennen können, das Paulus hier in ironischer Weise von vielen Göttern und vielen Herren redet. Ironie (gr. eironeia = Verstellung, Vortäuschung) ist eine Äußerung, die häufig unausgesprochene Erwartungen aufdeckt, indem zum Schein das Gegenteil behauptet wird. Die einfachste Form der Ironie besteht darin, das Gegenteil von dem zu sagen, was man meint. Ironie ist nur aus dem Kontext heraus verständlich. Im alltäglichen Umgang ist Ironie weit verbreitet, oft in Gestalt einer entgegengesetzten Aussage. Ein Kollege hat einen Stapel Geschirr fallen lassen, dazu sagt der Chef: „Prima machst du das!“ oder ein Familienvater regt sich über eine überflüssige Geldausgabe auf und sagt: „Wir haben ja jede Menge Geld!“.

Besonders für schriftliche Mitteilungen gilt, dass Ironie nur dann verstanden wird, wenn der Leser kritisch mitdenkt sowie  Umstände und Absichten des Autors genau kennt. Wenn man also den Kontext von 1Kor 8:5 beachten würde, dann würde man verstehen, dass Paulus keinen Polytheismus lehrte, sondern in ironischer Weise den Korinther zeigte, dass es keine anderen Götter gibt als den einen wahren Gott.


[1] Die Postmoderne ist eine geistig-kulturelle Bewegung, deren Anfänge in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts liegen. Sie ist als Gegenbewegung zu der zunehmend als steril und totalitär empfundener Moderne anzusehen. Der Mittelpunkt der Postmoderne ist nicht die Innovation, sondern die neue Anwendung vorhandener Ideen. Die Künstler der Postmoderne betrachten die Welt als pluralistisch, zufällig und chaotisch. (Quelle: http://www.info-magazin.com)

[2] Das Wort „Klischee“ stammt vom Französischen cliché, das ursprünglich „Abklatsch“ bedeutete und später auch als „billige Nachahmung ohne Aussagewert“ oder „überbeanspruchte Redensart“ galt. Klischees entwickeln sich häufig aus richtigen Urfassungen oder Prototypen. Klischees verändern die ursprüngliche Bedeutung bestimmter Wahrheiten oder festgelegter Aussagen durch ständige übermäßige Betonung von Einzelheiten. Die dadurch entkräftete ursprüngliche Aussage wird zu einem verzerrten Bild oder zu einem festgefahrenen Denkschema. Im Grunde verzerrt das Klischee eine Wahrheit durch Verdrehung und Akzentverschiebung. Es stiehlt der Wahrheit seine ursprüngliche Bedeutung und entkräftet sie dadurch vollkommen. Klischees sind populäre Bilder, die z.B. von Massenmedien verbreitet werden und nur solange existieren, bis man sie durch die Wahrheit entlarvt. Das Klischee ersetzt eine unangenehme Wahrheit durch eine angenehme Unwahrheit. Auch bei dem Evangelium von Jesus Christus können wir nachweisen, wie man ursprüngliche „unangenehme“ Wahrheiten des Evangeliums durch „angenehme“ Unwahrheiten ersetzt hat. Auf den ersten flüchtigen Blick erkennen wir an diesen Verdrehungen weder das „Klischee“ noch die darin enthaltene „Unwahrheit“. Wir wurden in den letzten 200 Jahren schrittweise an diese Unwahrheiten herangeführt, so dass wir fast unbemerkt von den ursprünglichen Wahrheiten des Evangeliums abgelenkt worden sind. Während die Mehrheit nichts bemerkte, gab es dennoch ein paar wachsame Menschen, denen es nicht unbemerkt blieb, was vor ihren Augen sich entwickelte. Charles Spurgeon sagte einmal in seiner Predigt: „In diesen Tagen fühle ich mich gezwungen wieder und wieder die fundamentalen Wahrheiten des Evangeliums zu betrachten. […] In dieser Zeit sind viele in der Gemeinde aufgestanden, die verdrehte Sachen verkündigen. Hier sind viele, die uns Sorgen bereiten mit ihren Philosophien und neuen Interpretationen der Schrift, durch die sie genau die Lehren verneinen, die sie vorgeben zu lehren, und genau den Glauben zunichte machen, den sie zu beschützen verpflichtet sind. […]“.

[3] Francis A. Schaeffer, Die große Anpassung – der Zeitgeist und die Evangelikalen (Bielefeld: CLV, 1998), S. 9.

[4] Schaeffer, Die große Anpassung, S. 39.

[5] Schaeffer, Die große Anpassung, S. 84.

[6] Zitat von Protagoras (490-411 v. Chr.), ein vorsokratischer Philosoph der griechischen Antike.

[7] Collins Online Dictionary.

[8] Paris Reidhead: Ten Shekels and a Shirt.

[9] John MacArthur, Wenn das Salz kraftlos wird (Bielefeld: CLV, 1997), S. 12-13.

[10] Paris Reidhead: Ten Shekels and a Shirt.

[11] A.W. Tozer, Verändert in sein Bild (Bielefeld: CLV, 2000), S. 271.

[12] Tozer, Verändert in sein Bild, S. 125.

[13] Schaeffer, Die große Anpassung, S. 10-11.

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